Die schönsten Fotospots in Paris

Paris ist ein Traum. Und ich war viel zu lange nicht dort, doch dieses Jahr passte einfach alles. Die Wikimania 2026 brachte mich endlich zurück in die französische Hauptstadt.

Insgesamt verbrachte ich zwölf Tage in Paris: Vor der Konferenz zog ich allein mit meiner Kamera durch die Stadt, während der Wikimania war ich abends mit anderen Wikipedianerinnen und Wikipedianern unterwegs. Danach erkundete ich Paris gemeinsam mit meiner Familie. Drei Hotels in drei verschiedenen Stadtteilen eröffneten mir dabei ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt.

In diesem Beitrag zeige ich euch meine schönsten Fotospots. Darunter sind Klassiker wie der Eiffelturm und der Louvre, moderne Architektur in La Défense, prachtvolle Kirchen und Museen, ungewöhnliche Metrostationen und einige weniger bekannte Motive. Dazu gibt es praktische Hinweise zur Reiseplanung und ein paar Tipps für gelungene Aufnahmen.

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Säbelschnäbler, Seeadler und Sonnenfinsternis: Als Vogelwart auf der Hamburger Hallig

Was passiert, wenn ein Städter und sein zwölfjähriger Sohn ihren Alltag für ein paar Tage gegen das Leben in einer einfachen NABU-Hütte mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer eintauschen? Kurz gesagt: Die Sinne schärfen sich, wenn das Hintergrundrauschen der Zivilistation verstummt. Zunächst wirkt die Landschaft leer und endlos. Mit jedem Tag hört und sieht man aber mehr Details, bis sich das vermeintliche Nichts in eine unglaublich lebendige Welt verwandelt. Seeadler, Säbelschnäbler, sternenklare Nächte und eine Sonnenfinsternis machen diese Tage zu einem Abenteuer, das wir so schnell nicht vergessen werden. Doch der Reihe nach.

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Leuchtturm auf der Nordseeinsel Amrum bei Sonnenuntergang, umgeben von weiten Wattlandschaften und sanften Farben des Himmels.

Warum ich dorthin gehe, wo alle schon waren

Manche Fotomotive leiden unter ihrem eigenen Erfolg. Man begegnet ihnen quasi überall: in Zeitschriften, auf Postern und natürlich im Netz. Schon Walter Benjamin kam in seinem Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ zu dem Schluss, dass ein Kunstwerk, durch die Möglichkeit der massenhaften Reproduktion seine Aura verliere. Und er konnte die Instagramisierung der Welt nicht einmal erahnen. Unzählige Uploads, Shares und Zitate treiben sie immer tiefer ins kollektive Bewusstsein. Und lassen sie dabei oft immer langweiliger wirken. Manche Fotografen meiden daher solche Orte. Ein Fehler, wie ich finde. Warum ich mich von bekannten Motiven nicht abschrecken lasse, erkläre ich in diesem Beitrag.

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Historisches Schloss mit prächtiger Fassade und beleuchteten Laternen im Vordergrund, umgeben von einem gepflegten Garten bei Dämmerung.

Münster im Fokus: Zwischen Barock und Beton

Münster ist eine der meistfotografierten Städte Westfalens. Ich dagegen habe die Stadt fotografisch jahrelang unterschätzt. Bis ich eines Nachts auf dem Prinzipalmarkt ein Motiv entdeckte, das 500 Jahre Stadtgeschichte in einem einzigen Bild vereint. Und mich dazu brachte, Fotografen-Yoga auf dem Kopfsteinpflaster zu betreiben.

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Abendliche Ansicht des Pergamonmuseums in Berlin, reflektiert im Wasser, umgeben von Bäumen und beleuchtet von Straßenlaternen.

Nachts auf der Museumsinsel

Es gehört zu den angenehmen Seiten meines Jobs, dass ich viel herumkomme und in den unterschiedlichsten Städten und Gemeinden arbeite. Aber manchmal bleibt wenig Zeit, sich auf Ort und Atmosphäre einzulassen. Ihr kennt das vermutlich. Kaum angekommen, ist man häufig total verplant mit Terminen. Da ist es schön, wenn man an vertraute Orte kommt. Zum Beispiel nach Berlin, meiner alten Heimatstadt. Hier komme ich auch mit wenig Zeit zurecht. Doch der Reihe nach.

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Nachtansicht der Steinbrücke in einer malerischen Stadt, umgeben von historischen Fachwerkhäusern und beleuchteten Bäumen am Ufer. Die ruhige Wasseroberfläche reflektiert die Lichter der Umgebung.

Nachtfotografie in Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall? Wenn ich meine Freunde im Norden frage, gibt es eigentlich nur zwei Antworten: „Nie gehört!“ oder „Ach ja, die Bausparkasse!“ Wohl kaum jemand hier hat ein Bild vor Augen. Höchste Zeit, das zu ändern. Denn Hall hat weitaus mehr zu bieten als Steine, auf die man bauen kann. Alte und neue Architektur, Kultur und eine ganze Menge Inspiration. Die engen Altstadtgassen und weiten Plätze sowie der meist ruhig durch die Stadt fließende Kocher bieten ideale Bedingungen, um mit verschiedenen Perspektiven zu spielen oder nach Sonnenuntergang mit Langzeitbelichtungen zu experimentieren. Genau deshalb bin ich nach Sonnenuntergang losgezogen. Und wurde mit Motiven belohnt, die tagsüber kaum auffallen oder einfach langweiliger wirken. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf einen nächtlichen Streifzug durch die Stadt am Kocher.

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Leuchtturm bei Nacht, umgeben von einem klaren Sternenhimmel und sanften Wolken, die in warmen Farben leuchten. Die Lichtstrahlen des Leuchtturms durchbrechen die Dunkelheit und schaffen eine eindrucksvolle Atmosphäre. Ideal für Natur- und Landschaftsphotographie.

Ist da Watt? Nachts im Nationalpark

Es gibt wohl kaum etwas Romantischeres als eine sternenklare Nacht. Leider lässt die zunehmende Lichtverschmutzung an vielen Orten den Blick auf das Himmelszelt verblassen. Im Nationalpark Wattenmeer findest du noch echte Dunkelheit. Dort hast du die Chance, Tausende Sterne, Planeten und sogar die Milchstraße zu sehen. In klaren Nächten legt sie sich wie ein silbriges Band über den Horizont und macht die Küste zu einem der schönsten Sternengucker-Orte in Deutschland. Das ist nicht nur für Foto-Freunde schön. In diesem Beitrag zeige ich dir meine Lieblingsspots für nächtliche Bilder an und im Nationalpark Wattenmeer.

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Paar steht am Ufer eines ruhigen Sees bei Sonnenuntergang, umgeben von Bäumen und einer malerischen Landschaft.

Mehr als nur schöne Erinnerungen: 10 Tipps für die Reisefotografie

Du bist oft mit der Kamera unterwegs und bist doch nie ganz zufrieden mit den Bildern? Dabei könnte alles so einfach sein: „Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut“, wusste schon Henri Cartier-Bresson. Für Urlaubsfotos gilt das ganz besonders. Schließlich wollen wir nicht nur zeigen, wo wir waren, sondern auch, was wir gefühlt und erlebt haben. Hier verrate ich dir meine zehn besten Tipps, wie du auf Urlaubsfotos die Atmosphäre einfangen und Geschichten erzählen kannst.

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